Datenschutzerklärung
Stand: 24. Oktober 2026
Notabo rechnet deine Zeugnis- und Prüfungsnoten zu den Noten des Qualifikationsverfahrens zusammen. Dafür braucht Notabo Angaben über dich. Hier steht, welche das sind, wer sie sieht und wie du sie wieder loswirst.
Verantwortlich
Stöckli Solutions — Jan Stöckli, Bernstrasse 25, 3072 Ostermundigen, Schweiz. Fragen zum Datenschutz: kontakt@notabo.ch.
Welche Daten Notabo bearbeitet
Konto: deine E-Mail-Adresse und dein Name. Das Passwort wird nicht gespeichert, sondern nur dessen Prüfwert.
Ausbildung: Beruf, gegebenenfalls Fachrichtung, Branche oder Schwerpunkt, Lehrbeginn, aktuelles Lehrjahr und Semester sowie die Angaben zu Berufsmaturität, verkürzter Lehre und Nachholbildung.
Noten: deine Semesterzeugnisnoten und jede Prüfung, die du erfasst, mit Titel, Note, Gewichtung, Prüfungsart und Datum. Dazu die Werte, die Notabo daraus rechnet: Ausbildungsdurchschnitt, Prognose für das Qualifikationsverfahren samt Begründung und der Hinweis, ob eine Fallnote gefährdet ist.
Aufnahmen von Prüfungsarbeiten: Fotografierst du eine Prüfungsarbeit, speichert Notabo die Aufnahme, den Zeitpunkt und die Prüfung, zu der sie gehört. Notabo sucht im Bild das Blatt, zieht es gerade und legt es als PDF ab. Auf einem Prüfungsblatt steht oft mehr als deine Note: die Handschrift und die Korrekturen deiner Lehrperson, bei einer Gruppenarbeit die Namen der anderen. Du entscheidest, was du fotografierst, und du kannst jede Aufnahme wieder löschen.
Lehrbetrieb: mit welchem Betrieb dein Konto verknüpft ist, seit wann und welche ausbildende Person dir zugewiesen ist — sofern du einen Betriebs-Code eingelöst hast.
Bezahlung: bei einem kostenpflichtigen Zugang die Kunden- und Abonnementsnummer beim Zahlungsdienst. Deine Kartendaten erreichen Notabo nicht; sie werden direkt beim Zahlungsdienst eingegeben.
Warteliste: trägst du dich auf notabo.ch in die Warteliste ein, speichern wir deine E-Mail-Adresse, ob du dich als lernende Person oder als Lehrbetrieb meldest, und deinen Kommentar, falls du einen schreibst. Das geschieht nur, wenn du das Formular selbst absendest. Ein Konto brauchst du dafür nicht, und ein Konto entsteht dabei auch keines.
Wozu
Zur Erfüllung des Vertrags mit dir: damit Notabo rechnen kann, was du von ihm erwartest, dein Konto dir zuzuordnen ist und die Bezahlung funktioniert. Notabo wertet deine Daten nicht für Werbung aus, verkauft sie nicht und setzt keine Messwerkzeuge ein, die dein Verhalten verfolgen.
Die Adresse aus der Warteliste benutzen wir allein, um dir Neuigkeiten zu Notabo zu schicken — wann es losgeht und was dazugekommen ist. Sie fliesst in keine Auswertung, und wir geben sie nicht weiter.
Wer sieht was
Ohne Verknüpfung mit einem Lehrbetrieb sieht niemand ausser dir deine Noten.
Sobald du einen Betriebs-Code einlöst, sieht dein Lehrbetrieb: deinen Namen, deinen Beruf, deinen Ausbildungsdurchschnitt, die Prognose samt Begründung — und jede einzelne Zeugnis- und Prüfungsnote, die du erfasst hast. Fällt eine Note in einem Fach unter 4,0, das als Fallnote zählt, erhält die zuständige ausbildende Person zusätzlich eine E-Mail. Verknüpft wird nur, wenn du den Code selbst eingibst; du kannst die Verknüpfung beenden, im Reiter «Profil» unter «Betrieb-Verknüpfung ansehen». Danach sieht dein Lehrbetrieb nichts mehr von dir, und deine Noten bleiben bei dir.
Hinterlegst du die Aufnahme einer Prüfungsarbeit, sieht dein Lehrbetrieb sie automatisch — du gibst sie nicht einzeln frei. Du kannst eine Aufnahme jederzeit löschen, auch wenn sie bloss schlecht geworden ist; danach ist sie auch für deinen Lehrbetrieb weg.
Dein Lehrbetrieb kann zu einzelnen Prüfungen einen Kommentar schreiben. Du siehst jeden dieser Kommentare in der App — es gibt keine Notizen über dich, die du nicht lesen kannst, und sie stehen auch in der Datei, die du von deinen Daten herunterladen kannst. Ändert jemand einen Kommentar, steht es dabei. Dein Lehrbetrieb kann sich zudem von Notabo melden lassen, wenn du eine Note erfasst oder änderst, eine Prüfung anlegst oder löschst oder sich deine Prognose ändert. Diese Meldungen stehen in seinem Dashboard; sie enthalten keine Note, sondern einen Verweis auf die Stelle, die er ohnehin sehen darf.
Wo die Daten liegen
In der Datenbank von Supabase, Rechenzentrum Zürich (Schweiz). Die Aufnahmen deiner Prüfungsarbeiten liegen im Dateispeicher desselben Supabase-Projekts. Für den Versand von E-Mails wird Resend eingesetzt, für die Bezahlung Stripe; beide bearbeiten dabei deine E-Mail-Adresse beziehungsweise deine Zahlungsangaben in unserem Auftrag und können Daten auch ausserhalb der Schweiz bearbeiten. Ausgeliefert wird Notabo über Vercel; auch dabei können Daten ausserhalb der Schweiz bearbeitet werden. Bei Vercel und bei Supabase entstehen beim Zugriff Protokolle, in denen deine IP-Adresse steht; Notabo wertet sie nicht aus. Auch die Warteliste von notabo.ch liegt in derselben Datenbank bei Supabase in Zürich.
Zusätzlich liegt eine Abschrift deiner Noten auf deinem Gerät, damit eine Note, die du ohne Verbindung eintippst, nicht verloren geht. Sie bleibt dort, bis sie übertragen ist. Dasselbe gilt für eine einzelne Prüfung, die du ohne Netz erfasst oder löschst: der Auftrag wartet auf dem Gerät, bis er oben angekommen ist. Beim Abmelden und beim Löschen deines Kontos wird beides vom Gerät gelöscht; ist noch etwas nicht übertragen, fragt die App vorher. Dazu merkt sich die App auf dem Gerät, dass du angemeldet bist, und welche Sprache du gewählt hast.
Wie lange
Solange dein Konto besteht. Löschst du dein Konto, werden dein Profil, deine Semester, deine Prüfungen, die Aufnahmen deiner Prüfungsarbeiten und die Verknüpfung mit deinem Lehrbetrieb gelöscht; bei deinem Lehrbetrieb bleibt nur bestehen, dass ein Code einmal eingelöst wurde, ohne Bezug zu dir. Buchhaltungsunterlagen zu einer Bezahlung müssen wir gesetzlich zehn Jahre aufbewahren (Art. 958f OR).
Eine Aufnahme kannst du jederzeit selbst löschen. Solange dein Konto besteht, bleiben die übrigen Aufnahmen liegen; eine Frist, nach der sie von selbst verschwinden, gibt es nicht.
Deine Adresse auf der Warteliste bleibt, bis du dich austrägst — schreib dafür an kontakt@notabo.ch, ein Satz genügt. Spätestens am 31. Dezember 2027 löschen wir die Warteliste ganz. Hast du dich eingetragen und danach ein Konto angelegt, sind das zwei verschiedene Dinge: dein Konto zu löschen trägt dich nicht aus der Warteliste aus.
Deine Rechte
Du kannst Auskunft über deine Daten verlangen, sie berichtigen oder löschen lassen und ihre Herausgabe verlangen. Deine Daten holst du dir selbst: im Tab «Profil» unter «Noten als Datei herunterladen» bekommst du eine Datei mit jeder erfassten Note und mit allem, was sonst über dich gespeichert ist. Dein Konto löschst du selbst: im Tab «Profil» ganz unten unter «Konto löschen». Für alles andere schreib an kontakt@notabo.ch. Du kannst dich auch beim Eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten (EDÖB) beschweren.
Wenn du noch nicht 16 bist
Viele Lernende sind zu Lehrbeginn minderjährig. Sprich vor dem Anlegen eines Kontos mit deinen Eltern oder deiner gesetzlichen Vertretung darüber — vor allem, bevor du dein Konto mit einem Lehrbetrieb verknüpfst.